Ein Bild, ein Satz, ein Hochgefühl

Bergwelt Schauinslandbahn
„Die Schauinslandbahn ist die längste Kabinen-Umlaufseilbahn Deutschlands. Sie führt von Freiburg im Breisgau (Talstation „Horben“) aus auf den Gipfel des Schauinsland. Dabei überwindet sie auf einer Länge von 3.600 Metern einen Höhen­unterschied von 746 Metern. Die 37 schaffnerlosen Kabinen können bis zu 700 Menschen pro Stunde trans­portieren, pro Jahr sind es ca. 240.000 Fahrgäste.“ So viel zum Bergbahn-Basiswissen, das wikipedia.de über die 1930 in Betrieb genommene Attraktion hinauf zum Schauinsland bereits im ersten Absatz preisgibt. Diese und viele andere Fakten sind zwar ebenso erwiesen wie erstaunlich; sie sind jedoch nicht im Stande, die Strapazen zu beschreiben, unter denen die Schauinslandbahn einst errichtet wurde. Und sie beschreiben schon gar nicht, was jeder echte Freiburger mit „seinem“ Hausberg verbindet. Ob Schulausflug oder Wandertag, Sonntags­spaziergang oder Hütten­wochenende, Bergwerks­besichtigung oder Drachenflug: Jeder weiß hier sein ganz persönliches, prägendes Erlebnis zum Berg zu berichten. Verbindungen, die vielfach erst durch eine ganz direkte Verbindung ermöglicht wurden: die Schauinslandbahn.

Doch so sehr die Bewohner der Stadt und die Befahrer der überlasteten Straße hinauf zum Berg die Bahn auch lieben mögen – die Beliebtheit der Bergbahn reicht beileibe nicht, um das Seil dieses historischen Zeichens umweltbewusster Naherholung dauerhaft zu tragen. Was fehlt, ist das Bewusstsein für den Wert der Bahn an sich. Nicht nur als Transportmittel nach oben oder als Zugang zu zahlreichen Attraktionen mit Seilen und Rollern und Skiern und Schneeschuhen und schier endlosen Möglich­keiten. Es fehlte vielmehr das Gefühl für die Fahrt an sich, für das Glück, per Gondel gen Gipfel zu gleiten.

Gleiches galt bislang auch für die Kommunikation der offiziellen Gipfellinie der Freiburger Verkehrs AG, kurz: VAG. Viel zu sehr hatte dort zuletzt das Arrangement aus Freizeitangeboten am Schauinsland die Faszination der von sauberem Ökostrom nach oben getriebenen Seilbahnfahrt überlagert. Eigentlich ein cleverer Gedanke, Anreize zur Fahrt auf den Schauinsland mitzutragen, hatte man sich hier so nach und nach die Argumente des eigenen Produkts verschüttet.

Das neue Corporate Design mit einem umfassenden Paket an neu gestalteten Werbemitteln sollte genau hier den Hebel ansetzen. Das Motto: Der Star ist die Seilbahn! Klein, handlich und eingängig verpackt in ein Bild, einen Satz, ein Hochgefühl. Das Keyvisual: Die umrahmte Seilbahn vor atemfrisch-blauem Hintergrund. Der Satz: „Bringt mich hoch“. Das Gefühl: Ein frischer Wind, der die Schauinslandbahn nun seit 2009 umweht und die Fahrt selbst wieder in den Mittelpunkt stellt. Da jedoch die Angebote rund um die Bergwelt Schauinsland auch weiterhin äußerst vielfältig sind, macht der frische Auftritt die Seilbahn auch hier zum kreativen Transport­mittel der hiesigen Freizeit­möglichkeiten. So wurde zu jedem Erlebnissegment ein eigenes Category Visual geschaffen, das sein symbolisches Bildmotiv stets von der Kontur der Seilbahn umrahmt zeigt. Ob Anzeige oder Schautafel, Plakat oder Plakette, Basisflyer oder Biking- & Rolling-Angebote, Fahrplan oder Gruppenangebote, Nachtfahrt oder Preisliste, Quiz oder Unternehmens-Mailing, Wandern oder NordicWalking: Für jeden einzelnen Kommunikationsbereich wurde die optimale Lösung gefunden. Mit einem Design, das so frisch ist, dass es den Betrachter in neue Höhen bringt.

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Und auch online setzen die Seilbahn­verantwortlichen neue Signale und lüften kräftig durch. Locker und luftig inszeniert, un­kompliziert und einfach strukturiert, ansprechend und aussage­kräftig formuliert, weht nun auch im web ein frischer Wind. Alle Seiteninhalte können dabei jederzeit über ein Content Management System verwaltet werden. Dank der integrierten Live-Anzeigen zum Beispiel zum Wetter mit Webcam oder über den Betriebs­status der Bahn, sind angebotene Informationen für alle Nutzer stets aktuell – man könnte sogar sagen: hoch aktuell.

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